Bad Lippspringe.Rund 40.000 Kürbisse, sieben Mitarbeiter und eine Woche Zeit

Die Aufbauarbeiten für das Kürbisfestival in der Gartenschau sind in vollem Gange Seit einigen Tagen ist es nicht zu übersehen: An den Ortseingängen und im Eingangs-bereich der Gartenschau Bad Lippspringe hat der Bauhof der Stadt stimmungsvolle Herbstdekorationen mit Strohballen, Kürbissen sowie Heide- und Maispflanzen aufgebaut. Eine Woche vor der Eröffnung des Kürbisfestivals nehmen die Vorbereitungen in der Gartenschau selbst Fahrt auf. Ein siebenköpfiges Team wird dort bis zum 11. September rund 40.000 Kürbisse dekorieren. Kreativer Kopf des Ganzen ist Stefan Hinner von der Jucker Farm nahe Zürich in der Schweiz. Zusammen mit der Gartenschau GmbH hat er das Kürbisfestival, das vom 11. September bis zum 31. Oktober in Bad Lippspringe stattfindet, geplant und organisiert. Auch für den Aufbau und die Dekoration der zehn Dinosaurier-Skulpturen ist er verantwortlich: „Je nach Größe der Kürbisse benötigen wir rund 5.000 Stück für den großen Diplodocus. Mittelgroße Dinos wie der Triceratops bestehen aus bis zu 3.000 Kürbissen und für die Kleineren brauchen wir etwa 500 Stück pro Skulptur“, verrät Hinner. Befestigt werden die Kürbisse mit Kabelbindern, die durch ein Bohrloch im verholzten Kürbisstiel gezogen werden. Anschließend zurren Hinner und sein Team jeden einzelnen Kürbis an den mit Maschendraht überzogenen Dinosauriern fest.

 

Gewachsen sind die rund 40.000 Kürbisse, die in Summe beim Kürbisfestival verwendet werden, übrigens allesamt in der Region. Der Kürbishof Mertens in Marienloh und der Hof Jelowik in Schlangen haben die Früchte in Absprache mit Stefan Hinner und der Gartenschau GmbH angebaut. Die Qualität der Ernte hat den Kürbisfan nachhaltig begeistert: „Ich habe in diesem Jahr noch keine besseren Kürbisfelder gesehen, als in Marienloh und Schlangen“, lobt Hinner. Neben den Dinosaurier-Skulpturen werden die Kürbisse in Verbindung mit hunderten Strohballen, rustikalen Wagenrädern, Zinkwannen und zahlreichen Herbstpflanzen für eine thematisch passende Dekoration im gesamten Gartenschau-Gelände verwendet. In Sinne der Nachhaltigkeit dürfen Besucher am letzten Festivaltag so viele Kürbisse mit nach Hause nehmen, wie sie möchten. Was übrig bleibt, wird gespendet. Das spektakuläre Kürbisfestival in der Gartenschau Bad Lippspringe beginnt am Freitag, 11. September, und dauert sieben Wochen.

 

Bis zum Samstag, 31. Oktober, können die Besucher täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr zehn imposante Dinosaurier-Skulpturen und eine Ausstellung mit 250 Kürbissorten aus aller Welt bestaunen. Familienfreundliche Wochenend-Veranstaltungen machen das Festivalerlebnis perfekt. Der Eintritt ist für Jahreskarten-Inhaber kostenfrei. Alle anderen Besucher zahlen für das Tagesticket 9,50 Euro (Erwachsene) bzw. 1,00 Euro (Kinder von 3 bis einschließlich 17 Jahre). Darüber hinaus gibt es attraktive Familientickets zu 10,00 bzw. 15,00 Euro. Nähere Informationen zu den Eintrittspreisen, dem Programm und dem Hygienekonzept gibt es online unter www.gartenschau-badlippspringe.de.

Bildunterschrift: Bohren und einfädeln im Akkord: Nachdem Katharina Schwarz (rechts) ein Loch in den verholzten Kürbisstiel gebohrt hat, fädelt Hanna Geike einen Kabelbinder ein. Damit befestigen sie die Kürbisse später an den mit Maschendraht überzogenen Kürbis-Dinos. Die Studentinnen gehören zum siebenköpfigen Aufbauteam des Kürbisfestivals in der Gartenschau Bad Lippspringe.

 

Bildunterschrift: Kürbisse in allen Formen und Farben: Stefan Hinner von der Jucker Farm bei Zürich (links) mit drei der unzähligen Kürbissorten, die vom 11. September bis zum 31. Oktober beim Kürbisfestival in der Gartenschau Bad Lippspringe zu sehen sein werden. Im Hintergrund hängen zwei seiner Mitarbeiter die ersten von bis zu 3.000 Kürbissen an der Dinosaurier-Skulptur Triceratops auf.