Lernen im Distanzunterricht – Wie sieht die Realität aus?

Hochstift. Die Fallzahlen in Deutschland steigen aktuell von Tag zu Tag an. Auch hier und da gab es Meldungen von Coronafällen in Schulen und Kindergärten. Der Herbst und der Winter mit der Grippezeit steht uns aber noch bevor. Es wird viel diskutiert, was der richtige Weg ist, wenn sich die normale Grippe durch die Schulen zieht. Momentan werden Schülerinnen und Schüler gebeten bei Krankheitssymptomen zu Hause zu bleiben. Doch wenn die Grippezeit kommt, wird so kaum noch ein normaler Schulunterricht gewährleistet werden können. Immer mehr Schulen setzen daher nun verstärkt auf das Lernen im Distanzunterricht. So soll verhindert werden, dass bei einem Quarantänefall der Schulunterricht wieder komplett zu erliegen kommt. Während einige Schulen die Möglichkeit haben digitalen Pad, Laptops oder ähnliches anbieten setzen einige die Medienausstattung zu Hause voraus. Was viele Schulen immer noch nicht bedenken ist, dass nicht jede Schülerin und jeder Schüler einen Computer oder Laptop haben.

Auch beim Internet gibt es noch Probleme. Einige können sich eine hohe Bandbreite nicht leisten und oft gibt die Infrastruktur eine hohe Bandbreite nicht her. Hier haben Schulen und Behörden die notwendigen Schritte nicht eingeleitet. Einige versuchen nun verstärkt das digitale Lernen voranzubringen. Doch nicht alle Schulen und nicht alle Lehrer sind im Umgang mit den digitalen Medien vertraut. Bleibt am Ende die Frage, ob so alle die gleichen Chancen haben. Wurde hier noch viel zu wenig umgesetzt? Auf unserem Facebook Account wollen wir eure Kommentare aus dem Hochstift dazu lesen.

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